Ready for T-Shirts?


Ready for T-Shirts?

So langsam beginnt die T-Shirt-Saison – nach einem sehr angenehmen April hoffen wir auch für den Wonnemonat auf versöhnliches Wetter und steigende Temperaturen. Entsprechend rücken andere Kleidungsstücke in den Fokus – etwa das T-Shirt. Ein vermeintlich einfaches und doch so komplexes Element der männlichen Garderobe. Die Suche nach dem perfekten T-Shirt kann unter Umständen lange dauern. Wir haben sie hinter uns und ein paar Vorschläge gefunden.

Da wären etwa die tollen, vorgewaschenen T-Shirts von JAMES PERSE aus Kalifornien. Wer sie probiert hat, will keine anderen mehr tragen. James Perse, Jahrgang 1972, kommt aus Los Angeles – ein T-Shirt ist dort das gängigste Kleidungsstück. Als Sohn des Besitzers der tonangebenden Boutique „Maxfield“  wusste James aber rasch, dass es zwischen einem gewöhnlichen und einem sehr guten T-Shirt einen gewaltigen Unterschied gibt. Und so machte er sich 1994 daran, seine eigenen Shirts zu kreieren. Der Rest ist Geschichte: James-Perse-Shirts sind nicht einfach nur Basics, sondern Lieblingsstücke. Oder wie wir manchmal auch gerne sagen: Wellness zum Anziehen.

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James Perse.

 

Ein Wunder der Auferstehung prächtiger Industriekultur ist das deutsche Label MERZ B.SCHWANEN. Auf der schwäbischen Alb wirkt Peter Plotnicki auf uralten Rundstrickmaschinen grossartige T-Shirts und Sweater. Es geht ihm um „the old way of crafting clothes“ – die teilweise fast hundertjährigen Maschinen stricken bis heute ein Gewirk, das luftig, maschig und dauerhaft ist, wie es moderne Jerseys kaum noch sind. Die Styles, die Plotnicki daraus schneidert, orientieren sich an traditionellen Workwear-Klassikern. Ein Traum sind auch die neuen, aus edelster Schweizer „Spoerry“-Biobaumwolle gewirkten Luxuseditionen dieses Frühjahrs.

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Merz b.Schwanen.

 

Kenner werden auch den Namen JOHN SMEDLEY schon gehört haben. Die urbritische Firma fertigt weltbekannte Strickwaren, also Pullover und Cardigans. . Schon seit 1784 strickt die Firma im englischen Lea Mills, zum einen mit feinen Merino-Wollen und Sea Island Cottons, aber auch mit anderen hochwertigen Garnen. Doch man kann die Nadeln auch so fein arbeiten lassen, dass luftige Piqué-Polo-Shirts draus werden. Die haben wir gerade im Programm, und sie kommen bei den Männern sehr gut an: Elegant, aber nicht formell; lässig und dennoch korrekt.

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John Smedley.

 

 

Last but not least sollte man URBAM kennenlernen. Der junge Zürcher Mario Camenisch suchte vergeblich nach einen Shirt, das tief genug ausgeschnitten war, um es als Unterhemd tragen zu können, gleichzeitig aber auch noch als Solo-Shirt funktionierte. Der Rumpf ist schmal und tailliert – und wer eins und eins zusammenzählen kann, der ahnt schon, dass dies ein ideales Shirt ist für Männer mit Muckis. Dass das in Portugal genähte Shirt zudem aus einem spannenden neuen Gemisch aus Bambusfasern und Bio-Baumwolle geschnitten ist, das sich prima anfühlt UND das Shirt einen sehr fairen Preis hat, macht die Sache richtig rund.

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Urbam.