Die Gründer von AP&CO tummeln sich derzeit – so wie die meisten Modeprofis – in Florenz auf der Herrenmodemesse Pitti Uomo, um neue Produkte und Kollektionen für Herbst/Winter 15/16 zu ordern. Was auffällt: Die Entwicklung in der Männermode geht weiter in Richtung Spezialitäten – gesucht sind nicht komplette Kollektionen und „total looks“, sondern ausgefeilte Produkte für ganz spezifische Bedürfnisse, entwickelt von Fachleuten und Manufakturen statt Marken und Designern. Für diese Art der Nischenprodukte stand die Pitti Uomo immer schon – der grosse Zulauf, den die Messe derzeit hat, zeigt aber deutlich, wie wichtig diese „Handwerkskunst“ heute ist.

Die Schnitte bleiben figurbetont, sind aber nicht mehr auf Teufel komm raus eng. Es darf auch wieder etwas Bewegungsweite dabei sein. Doppelreihige Jacketts und Mäntel sind viel zu sehen. Die Verarbeitungen bleiben weich, unkonstruiert und „buttrig“. Superwichtig sind für die kommende kalte Saison besondere Materialien: Die spannendsten Hersteller setzen alle auf die Kraft von Materialien, die ein gewisses Volumen und Struktur haben, ohne gleich schwer oder dick zu sein. Zu den lebendigen Oberflächen gesellen sich grosse Gitterkaros.

Nachfolgend einige Impressionen der aktuellen Einkaufstour … und einige Charaktere, welche die Messe so abwechslungsreich und vital machen.

Street Styles von der Pitti Uomo in Florenz:

 

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