Getting down to business


Getting down to business

Das Badetuch ist eingerollt und der letzte Sand aus den Espadrilles geklopft. Die Arbeitswelt rotiert wie vor dem Ferienunterbruch und das Tenü light ist definitiv passé. Gepflegte Business-Mode gibt den Ton an. Doch was trägt man heute in der Geschäftswelt? Was taugt zum Business-Look und welche Optionen gibt es nebst dem Anzug?

Für alle, die ihre Business-Garderobe aus der Sommerpause zurückholen oder sich eine neue Kleidung zulegen möchten, haben wir die wichtigsten Ratschläge für den makellosen professionellen Auftritt zusammengestellt.

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N° 1 – DAS VOLLE PROGRAMM

Wenn am Arbeitsplatz oder für den Geschäftstermin ein komplettes Business-Oufit verlangt ist, reden wir in der Regel von einem leicht taillierten Zweiknopf-Veston mit zwei Seitenschlitzen aus reiner Schurwolle oder einem Mischgewebe aus Wolle und Baumwolle. Er endet knapp über dem Gesäss, was die vorteilhafteste Optik ergibt. Dazu Anzugshosen aus dem gleichen Stoff und ein Hemd mit verstärktem Kragen oder Kragenstäbchen. Beim Hemd ist darauf zu achten, dass es lang genug geschnitten ist, damit es beim Bücken nicht aus der Hose rutscht.

N°2 – VESTON IST NICHT GLEICH VESTON

Die Auswahl an Vestons ist heute schier endlos. Wie erkennt man, ob ein Veston auch wirklich business-kompatibel ist? Im Gegensatz zu einem légèren Weekend-Sakko hat der klassische Veston ein fallendes Revers mittlerer Breite, das in einem guten Verhältnis zur gesamten Sillhouette steht, sowie aussen rechts und links je eine Pattentasche, die beide geschlossen bleiben. Die Anzahl Innentaschen variiert je nach Modell und kann bis zu fünf Stück betragen, falls man beim Schneider eine Handy-Tasche hat einarbeiten lassen.

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N°3 – DAS PERSÖNLICHE FINISH

Trotz des rigiden Dresscode, dem der klassische Geschäftsanzug bisweilen unterliegt, bleiben viele Freiheiten für die persönliche Handschrift. Eine Anfertigung auf Mass bietet logischerweise den grössten Spielraum: Vom Hemdkragen über ein Monogramm oder die Anzahl Innentaschen kann alles individuell berücksichtigt werden. Aber auch der Anzug ab Stange lässt sich problemlos personalisieren. Mit Krawatte und Einstecktuch setzt man eigene Akzente, genauso wie mit der Wahl von Gurt und Schuhen – und was oft vergessen geht: mit eigenwilligen Socken.

N°4 – DOPPEL ODER EINFACH?

Wer Lust auf ein dezent modisches Statement hat, greift zum Doppelreiher. Bis vor kurzem noch als Altherren-Sakko vernachlässigt, ist er dank eines schmaleren Schnitts wieder eine beliebte Alternative zum Einreiher. Wer ihn trägt, bedenke, dass von den sechs Knöpfen nur der mittlere Knopf in der rechten Knopfreihe geschlossen wird. Liebhaber der Massschneiderung lassen sich zu einem Paar Anzugshosen eine Ein- und eine Doppelreiher-Variante anfertigen und verfügen so jederzeit über die Wahl zwischen beiden Looks.

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N°5 – GUT KOMBINIERT

Gerade im smart-urbanen Kontext sind Kombinationen stark im Kommen, sprich das Jackett zu einer andersfarbigen Hose zu tragen. Dabei kann es sich um einen Anzugsveston oder ein Einzelstück handeln. Die Hose hat einen freizeitlicheren Schnitt im Stil einer Chino und stellt einen farblichen Kontrast zum Oberteil her. Dadurch wirken Kombinationen lockerer als monochrome Ensembles. Zudem passen auch Krawatten gut, vor allem verspieltere Modelle beispielsweise aus Strick.

N°6 – BUSINESS-CASUAL

Je nach Anlass und Terminkalender erträgt eine Business-Garderobe viele casual Elemente, wie etwa Button-Down Hemden, Jeans oder ein Pullover anstelle eines Vestons. Wichtig ist bei diesen Leihgaben aus der Freizeitgarderobe, das sie genauso so gut sitzen wie ihre Business-Pendants. Gerade bei Jeans wird dies durch Beimischung von etwas Elastan erreicht. Zudem sollten sie auch farblich und von den Mustern her im Dresscode der Businesswelt bleiben. Zwei Muster in einem Outfit reichen meistens. Für allzu Buntes wie Blumen- und Paisley-Drucke weicht man besser auf Krawatten und Pochetten aus.

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Doing business is easy – zumindest was den gewinnenden Auftritt in Sachen Mode angeht. Bei AP&CO bieten wir nicht nur Rat, sondern statten unsere Kunden von Kopf bis Fuss nach ihren Wünschen aus – sei es aus unserer Eigenlinie «AP&CO relaxed tailoring» , aus unserem internationalen Marken-Sortiment oder dank des hauseigenen made-to-measure Angebots.

(Model Liv trägt durchgehend Krawatten von Alferano. Basketball aus Leder von Shinola)